Call for Participation
Wir laden alle hochschuldidaktisch Tätigen ein, ihre Perspektiven aus Forschung und Angebotsentwicklung zu teilen und die Tagung mit Beiträgen aus der Perspektive der Lehrentwicklung und Lernförderung, des Studiengangdesigns und der hochschuldidaktischen und Hochschulbildungsforschung zu bereichern.
Die Einreichung erfolgt über die Konferenzplattform EasyChair. Weitere Details zu den Einreichbedingungen finden Sie im PDF im Downloadbereich weiter unten.
Bitte gehen Sie dabei auf eines der drei Themenfelder näher ein:
Themenfelder
- Wie können Studienprogramme kohärent gestaltet werden, ohne ihre Anschlussfähigkeit an gesellschaftliche, technologische und berufliche Veränderungen zu verlieren?
- Wie lassen sich Studienstrukturen entwickeln, die an die Lebensrealitäten einer heterogenen Studierendenschaft anschließen und Studierende als aktive Mitgestalter*innen einbeziehen?
- Wie lassen sich Curricula gestalten, die fachliche Bildung, gesellschaftliche Verantwortung und den Diskurs um sogenannte „Future Skills“ bzw. vermeintliche Zukunftskompetenzen (kritisch) aufeinander beziehen?
- Welche Studienstrukturen ermöglichen flexible Bildungswege, ohne Fragmentierung, Beliebigkeit oder neue Ungleichheiten zu verstärken?
- Welche institutionellen, ressourcenbezogenen und organisationalen Rahmenbedingungen und Spannungsfelder fördern oder begrenzen zukunftsorientierte Curriculumentwicklung?
- Wie wirken Machtverhältnisse, Steuerungslogiken und organisationale Spannungen auf die Gestaltung und Umsetzung von Lehr-Lernentwicklung, und wie können diese produktiv gestaltet bzw. ausbalanciert werden?
- Wie kann Qualität von Lehre innerhalb einer Hochschule entwickelt und gemanagt werden und welchen Beitrag leistet die Hochschuldidaktik?
- Welche Governance-Strukturen braucht es, um die Professionalitätsentwicklung von Lehrenden zu ermöglichen und nachhaltig an Hochschulen zu verankern?
- Welche Kompetenzen benötigen Lehrende, um Studierende zu begleiten?
- Welche Formate haben sich in der hochschuldidaktischen Praxis bewährt, um die Lehrenden in ihrer Professionalitätsentwicklung zu unterstützen? Wie kann der Erfolg/Impact dieser Professionalisierungsstrategien, (z.B. von hochschuldidaktischen Weiterbildungsprogrammen) gemessen bzw. überprüft werden?
- Wie kann (und sollte) die Hochschuldidaktik sich dazu positionieren, dass wissenschaftliche und demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten? Wie kann sich das in der Gestaltung ihrer Angebote ausdrücken?
- Wie geht die Hochschuldidaktik mit den rasanten Entwicklungen im Bereich KI und ihren Auswirkungen in Hochschulen um? Wie können hochschuldidaktische Ansätze darauf reagieren?
- Wie kann es der sich immer wieder neu er|findenden hochschuldidaktischen Community gelingen, das eigene Handeln und das eigene professionelle Selbstverständnis wertebasiert und kritisch und dabei offen und flexibel zu gestalten?
Beitragsarten
Im Rahmen der Tagung soll es sowohl Sessions mit wissenschaftlich fundierten Beiträgen geben als auch Workshops zur Weiterentwicklung hochschuldidaktischer Praxis. Darüber hinaus können Erkenntnisse aus realisierten Projekten geteilt werden, in denen der Fokus dezidiert nicht auf der Projektvorstellung liegt, sondern darauf, was andere Akteur*innen im hochschuldidaktischen Diskurs von bereits gemachten Erfahrungen anderer lernen können.
Ausgehend von dieser Eingrenzung gibt es auf der dghd-Fachtagung drei Arten von Beiträgen:
- Forschungsbeiträge, in denen theoretische und empirische Erkenntnisse aus aktueller Forschung vorgestellt sowie Einblicke in SoAD- und SoTL-Forschung gegeben werden können
- Entwicklungsbeiträge, in denen lessons learned aus vorheriger hochschuldidaktischer (Projekt)Praxis aufbereitet und hinsichtlich ihrer Implikationen für die hochschuldidaktische Arbeit geteilt werden
- Weiterqualifizierungsbeiträge, in denen sich die Tagungsteilnehmenden in kurzen Workshop-Sessions gemeinsam weiterbilden
Beitragsformate mit Peer-Review
Ihr Beitrag: Gestaltung eines Posters oder eines Artefakts und Vorbereitung einer kurzen Präsentation für eine Station der Postersession
Ablauf des Formats: Die Vortragenden geben kurze Präsentationen (zu je 2 Minuten), um ihre Projekte vorzustellen. Anschließend bewegen sich die Teilnehmenden frei im Raum und gehen in vertiefende Diskussionen zu den Stationen, die sie am meisten interessieren.
Passend für Beitragsart: Entwicklungsbeitrag & Forschungsbeitrag
Ziel: Initiierung von regen Diskussionen / Austausch zu Projekten und Forschungsergebnissen
Ihr Beitrag: Vorbereitung einer kurzen Präsentation mit einer konkreten Kernbotschaft; diese Botschaft soll auf datenbasierter Erfahrung oder theoretischen Modellen basieren
Ablauf des Formats: Lightning Talks sind informativ and werden konsekutiv präsentiert. Auf jede 7-minütige Rede folgt eine 3-minütige Diskussion. Die Diskussionen finden direkt vor einer Pause statt, um Networking zu fördern.
Passend für Beitragsart: Entwicklungsbeitrag & Forschungsbeitrag
Ziel: Präsentation innovativer Strategien und spezifischer Implementierungsansätze
Ihr Beitrag: Vorbereitung einer Präsentation zu daten- und theoriebasierten Forschungsergebnissen mit praktischer Relevanz
Ablauf des Formats: Eine Präsentation dauert insgesamt 30 Minuten (20 Minuten für die Präsentation und 10 Minuten für Fragen). Mehrere Präsentationen sind in Einheiten zusammengefasst und werden in Bezug aufeinander moderiert.
Passend für Beitragsart: Entwicklungsbeitrag & Forschungsbeitrag
Ziel: Präsentation und Diskussion von Ergebnissen mit praktischer Relevanz
Ihr Beitrag: Entwicklung eines teilnehmer*innenorientierten Workshops mit einem klaren Lernziel; ein Workshop dauert 45 bis 90 Minuten und ist für eine Gruppengröße von maximal 15 Teilnehmenden ausgelegt.
Ablauf des Formats: Das Format ist von den Einreichenden selbst zu gestalten und im Rahmen des Abstracts darzulegen.
Passend für Beitragsart: Weiterqualifizierungsbeitrag
Ziel: Förderung praktischer Kompetenzen und kollaborativer Problemlösefähigkeiten
Sonderformate*
Ihr Beitrag: Formulierung einer konkreten Frage aus der Praxis, die mit Peers diskutiert werden kann.
Ablauf des Formats: Anhand der Methode der kollegialen Fallberatung wird die Frage systematisch in einer Peer Gruppe diskutiert und Lösungsideen werden dokumentiert.
Ziel: Lösungsorientierte Diskussion konkreter berufspraktischer Fragestellungen.
Ihr Beitrag: Vorstellen eines missglückten Vorgehens, das aufgrund eigener Fehleinschätzung / Fehlplanung / Fehlkalkulation aus dem Bereich eines hochschuldidaktischen Angebots oder Forschungsprojektes und Bericht über die eigenen Ideen für alternative Vorgehensweisen.
Ablauf des Formats: Die Beträge sind informativ und selbstkritisch. Sie werden konsekutiv präsentiert. Auf jede 10-minütige Rede folgt eine 5-minütige Fragesession. Das Format findet direkt vor einer Pause statt, um anschließendes Networking zu fördern.
Ziel: Lernen aus den Fehlannahmen und Fehlentscheidungen anderer durch eine selbstkritische Analyse des eigenen Handelns
Das Promovierendenforum bietet Doktorand*innen im Feld der Hochschuldidaktik die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte sowie aktuelle Fragen mit anderen Promovierenden sowie erfahrenen Mitgliedern der dghd zu diskutieren. Herzlich eingeladen sind auch Personen, die überlegen, in der Hochschuldidaktik zu promovieren und erste Ideen vorzustellen.
*Die Sonderformate werden keinem klassischen Peer-Review unterzogen. Die Beiträge für Peer-Diskussion und die Fuck-Up Session werden von dem dghd-Organisationsteam ausgewählt und die Beiträge für das Promovierendenforum werden in der Forschungskommission ausgewählt.

